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Fechner, Gustav Theodor - The Little Book of Life after Death 03

Identifier

014242

Type of spiritual experience

A description of the experience

The little book of life after death

The greatest example of a powerful spirit that still lives on in future generations and continues to act, we have in Christ. It is not an empty word, that Christ live in his confessors; every true Christian to wear it not only comparatively, but truly alive in itself; each of its partakers, acting on his senses and think for just only the Spirit of Christ working in him by this act and think. He has spread through all the members of His church, and all hanging by his Spirit together like apples of a tribe, like the branches of a vine.

"For as the body is one and has many members, and all the members of that one body, being many, are one body, so also is Christ" (1 Cor. 12, 12). [2]

But not only the greatest minds, but every studious man awakens in the next world with a self-created, a unit of infinite spiritual creations, effects, moments in itself-dealing organism that fulfill a greater or less extent and more or less Fortentwickelungskraft will have, the after the spirit of man more powerful and took hold even during his lifetime. Who here but stuck to the sole and only needed his spirit, his matter to move, to nourish and to enjoy, from him shall remain only an insignificant beings. And so the richest will be the poor when he only austut his money to save his strength, and the poorest of the richest, if he austut his power to gain his living honestly. For what each austut here, he will have there, and the money only force in the place what it created the Applicable.

The mystery of our present spiritual life, the thirst for exploration of truth that nothing avails us to part here, the pursuit of each right spirit to create works that only posterity will benefit the conscience with regret that due us an unfathomable fear planting of bad actions, but not bring us the disadvantages here are apparent from unsuspecting premonitions, what else will enter this in that world us, where even the fruit of our smallest and most hidden activity falls prey to us as part of our self.

This is the great justice of creation, that each creates the conditions of his future being itself. The actions are the people nor rewarded by external rewards or punishments; there is no heaven and no hell in the ordinary sense of the Christians, Jews and Gentiles, whither the soul would come after death; it does not jump up even a case down, still a standstill; they burst not, they do not deliquesce in the General; but after the big stage disease, death, survived, it develops quietly to the immutable, any subsequent stage on the grounds of the former building consistency of nature on Earth continued in one and a higher being; and depending on the person good or bad, noble or common acted diligently or been idle, it will be in the next life a healthy or sick, a beautiful or ugly, find a strong or weak organism as his own, and his free activity in this world will determine its position relative to the other minds, his destiny, his gifts and talents for the further progress in that world.

Therefore be vigorous and brave. For he who is slow here is lame there, and who does not open his eyes shall there have a stupid face, and who practices falsehood and wickedness, will feel his disharmony with the choir of the true and the good spirits as pain that it still will drive in that world, to repair the evil and heal what he is to blame in this, and let him find no rest or peace until he stripped and atoned for his smallest and last wrongdoing. And if the other spirits have long rest in God, or rather live as a partaker of his thoughts, he will still be carried about in tribulation, and in the mutability of life on earth, and his soul evil, the people plagued with ideas of error and superstition, they lead to vices and follies, and as he himself remains behind on his way in the third world made perfect, he will also make them in which he lives on, hold back on their way in the second to the third.

How long but also untrue, evil and common influencing still and may struggle for its existence with the true, the beautiful, rights, it is finally defeated by the ever growing power will be destroyed by its own back beating with ever growing strength consequences, and so is nothing of all lies, all malice, all dirt in the soul of man finally remain. Only this is the eternal imperishable part of man, what is true of him, well and good. And if only a mustard seed of which is in him - in whom none would, however, would not - so it will last cleaned of chaff and slag by only the evil tormenting, remain purgatory of life on the third stage and, although late can still grow, to the magnificent tree.

Rejoice also, her, its spirit is tempered here by sorrow and pain, you will exercise benefit that the obstacles found here in the valiant battle against your progress, and stronger born into the new life, you will quickly and joyfully seek what your skill let miss you here.

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Das Büchlein vom Leben nach dem Tode

Das größte Beispiel eines mächtigen Geistes, der noch in der Nachwelt fortlebt und fortwirkt, haben wir an Christo. Es ist nicht ein leeres Wort, daß Christus in seinen Bekennern lebe; jeder echte Christ trägt ihn nicht bloß vergleichungsweise, sondern wahrhaft lebendig in sich; jeder ist seiner teilhaftig, der in seinem Sinne handelt und denkt, denn eben nur Christi Geist wirkt in ihm dieses Handeln und Denken. Er hat sich ausgebreitet durch die ganzen Glieder seiner Gemeinde, und alle hängen durch seinen Geist zusammen wie die Äpfel eines Stammes, wie die Reben eines Weinstocks.

„Denn gleich wie ein Leib ist und hat doch viele Glieder, alle Glieder aber eines Leibes, wiewohl ihrer viele sind, sind sie doch ein Leib, also auch Christus“ (1. Kor. 12, 12).[2]

Aber nicht bloß die größten Geister, sondern jeder tüchtige Mensch erwacht in der folgenden Welt mit einem selbstgeschaffenen, eine Einheit unendlicher geistiger Schöpfungen, Wirkungen, Momente in sich befassenden Organismus, der einen größern oder kleinern Umfang erfüllen und mehr oder weniger Fortentwickelungskraft haben wird, je nachdem der Geist des Menschen selbst bei Lebzeiten weiter und kräftiger um sich griff. Wer aber hier an der Scholle klebte und seinen Geist nur brauchte, seine Materie zu bewegen, zu nähren und zu vergnügen, von dem wird auch nur ein bedeutungsloses Wesen übrigbleiben. Und so wird der Reichste der Ärmste werden, wenn er sein Geld nur austut, um seine Kraft zu sparen, und der Ärmste der Reichste, wenn er seine Kraft austut, sein Leben redlich zu gewinnen. Denn was jeder hier austut, wird er dort haben, und das Geld dort nur gelten, was es des Geltenden geschaffen.

Die Rätsel unsers jetzigen Geisteslebens, der Durst nach Erforschung der Wahrheit, die uns zum Teil hier nichts frommt, das Streben jedes rechten Geistes, Werke zu schaffen, die bloß der Nachwelt zugute kommen, das Gewissen mit der Reue, das uns eine unergründliche Angst wegen schlechter Handlungen einpflanzt, die uns doch hier keine Nachteile bringen, gehen aus ahnenden Vorgefühlen hervor, was uns alles dies in jener Welt eintragen wird, wo selbst die Frucht unsrer kleinsten und verborgensten Tätigkeit uns als ein Teil unseres Selbst anheimfällt.

Das ist die große Gerechtigkeit der Schöpfung, daß jeder sich die Bedingungen seines zukünftigen Seins selbst schafft. Die Handlungen werden dem Menschen nicht durch äußerliche Belohnung oder Strafen vergolten; es gibt keinen Himmel und keine Hölle im gewöhnlichen Sinne der Christen, Juden und Heiden, wohin die Seele nach dem Tode käme; sie macht weder einen Sprung aufwärts noch einen Fall abwärts, noch einen Stillstand; sie zerplatzt nicht, sie zerfließt nicht in das Allgemeine; sondern nachdem sie die große Stufenkrankheit, den Tod, überstanden, entwickelt sie sich nach der unwandelbaren, jede spätere Stufe über dem Grunde der früheren aufbauenden Folgerichtigkeit der Natur auf der Erde ruhig weiter fort in einem und zu einem höheren Sein; und je nachdem der Mensch gut oder schlecht, edel oder gemein gehandelt, fleißig oder müßig gewesen, wird er im folgenden Leben einen gesunden oder kranken, einen schönen oder häßlichen, einen starken oder schwachen Organismus als sein Eigentum finden, und seine freie Tätigkeit in dieser Welt wird seine Stellung zu den andern Geistern, seinen Schicksalsweg, seine Anlagen und Talente für das weitere Fortschreiten in jener Welt bestimmen.

Darum seid rüstig und wacker. Denn wer hier langsam geht, wird dort lahm gehen, und wer seine Augen nicht auftut, wird dort ein blödes Gesicht haben, und wer Falschheit und Bosheit übt, wird seine Disharmonie mit dem Chor der wahren und guten Geister als Schmerz fühlen, der ihn noch in jener Welt treiben wird, das Übel zu bessern und zu heilen, was er in dieser verschuldet, und ihn nicht Rast und Ruhe finden lassen wird, bis er auch seine kleinste und letzte Übeltat abgestreift und abgebüßt. Und wenn die andern Geister schon lange in Gott ruhen, oder vielmehr leben als Teilhaber seiner Gedanken, wird er noch umgetrieben werden im Trübsal und in der Wandelbarkeit des Lebens auf der Erde, und sein Seelenübel wird die Menschen plagen mit Ideen des Irrtums und Aberglaubens, sie führen zu Laster und Torheiten, und indem er selbst dahinten bleibt auf seinem Wege in der dritten Welt zur Vollendung, wird er auch sie, in denen er fortlebt, zurückhalten auf ihrem Wege in der zweiten zur dritten.

Wie lange aber auch das Unwahre, Böse und Gemeine noch fortwirken und um seinen Bestand mit dem Wahren, Schönen, Rechten ringen möge, es wird zuletzt durch dessen immer wachsende Macht bezwungen, durch seine eigenen mit wachsender Kraft zurückschlagenden Folgen vernichtet werden, und so wird nichts von aller Lüge, aller Bosheit, allem Schmutz in der Seele des Menschen endlich übrigbleiben. Nur das ist der ewige unvergängliche Teil des Menschen, was an ihm wahr, schön und gut ist. Und wenn nur ein Senfkorn davon in ihm ist — in wem aber keines wäre, der wäre nicht —, so wird es zuletzt gereinigt von Spreu und Schlacken durch das, nur den Bösen quälende, Fegefeuer des Lebens auf der dritten Stufe übrigbleiben und, wenn auch spät, noch zum herrlichen Baume wachsen können.

Freut euch auch, ihr, deren Geist hier gestählt ist durch Trübsal und Schmerz, euch wird die Übung zugute kommen, die hier im wackeren Kampfe mit den Hindernissen gegen euer Fortschreiten gefunden, und kräftiger geboren in das neue Dasein, werdet ihr rascher und freudiger einholen, was euer Geschick euch hier versäumen ließ.

The source of the experience

Fechner, Gustav Theodor

Concepts and Symbols used in the text or image

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